Verfahren

Das Hernienzentrum Rudolfplatz in Köln ist spezialisiert auf die Therapie von Hernien und verfügt über langjährige Erfahrung. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Therapie im Hernienzentrum – ganzheitlich und patientenorientiert

Wenn Sie eine Leistenbruch Therapie oder eine andere Hernien OP benötigen, sollten Sie sich ein Hernienzentrum suchen, dass technisch auf dem neuesten Stand ist und in dem sich Ärzte und medizinisches Personal um Sie kümmern, die Erfahrung und Kompetenz bei der Hernien-Therapie mitbringen. All dies finden Sie in Ihrem Hernienzentrum Rudolfplatz in Köln.

Diagnostik & richtiges Therapieverfahren

Meistens kann ein Chirurg eine Hernie durch abtasten erkennen. Unterstützend und zur Absicherung der Diagnose kann auch eine Ultraschalltherapie durchgeführt werden. Anschließend sollten Sie mit Ihrem Arzt im Hernienzentrum Rudolfplatz in Köln herausfinden, welche Therapie für Sie geeignet ist. Hierbei kommt es auf Größe und Form des Bruches an, aber auch auf die Ansprüche des Patienten. Dank langjähriger Erfahrung und hoher Fachkompetenz finden die Ärzte in unserem Hernienzentrum für jeden Patienten die richtige Lösung, von der Leistenbruch OP bis zur Versorgung einer Nabelhernie. Allein für den Leistenbruch gibt es verschiedene Operationstechniken, die je nach Situation die besten sein können.

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TIPP

Bei der TIPP Technik (Transinguinale Präperitoneale Hernioplastik) wird zur Verstärkung des defekten Gewebes in der Leistengegend ein feines Netz hinter der Muskulatur platziert. Da auf den Muskeln die Nerven verlaufen, liegt das Netz dort ungünstig. Der Druck des Bauches wird mit einem innen liegenden „Flicken“, dem Netz, besser abgefangen und zusätzlich kann der Muskeldefekt, also die Bruchlücke mit einer Muskelplastik verschlossen werden. Ihre Ärzte im Hernienzentrum Rudolfplatz Köln verfügen über viel Erfahrung und wenden die Technik bereits seit Jahren erfolgreich an. Die hervorragenden Ergebnisse dieser Form der Leistenbruch OP werden auch in neuesten vergleichenden Studien bewiesen, die zeigen, dass Patienten weniger häufig mit chronischen Schmerzen zu kämpfen haben, als bei anderen Verfahren, bei denen das Netz außen auf den Defekt gelegt und an vielen Stellen fixiert wird. Die TIPP-Methode kann auf Wunsch auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

TAPP

Die Transabdominelle Präperitoneale Netzplastik (TAPP) ist ein minimal-invasives Operationsverfahren, welches unter Vollnarkose durchgeführt wird. Bei dieser Technik wird ein kleiner Schnitt am unteren Rand des Bauchnabels vorgenommen. Hierüber wird eine spezielle Hülse eingeführt, über die die Bauchhöhle mit Gas gefüllt wird. Dies verschafft dem Operateur ausreichend Platz für eine gute Sicht auf das OP-Gebiet. Über den gleichen Zugang wird im Anschluss die Kamera eingebracht. Es folgen zwei weitere kleine Zugänge links und rechts neben dem Nabel für die weiteren Arbeitsinstrumente. Das Bauchfell wird oberhalb der Bruchpforte eröffnet und der Bruchsack sorgfältig herausgelöst. Danach kann das Kunststoffnetz meist mit einer Größe von 10x15cm über die Bruchpforte gelegt werden. Das Bauchfell wird vernäht und das zugeführte Gas wieder aus der Bauchhöhle abgelassen. Abschließend wird die Haut mit selbst auflösenden Fäden vernäht, sodass ein späterer Fadenzug entfällt.

TEP

Die Totale Extraperitoneale Netzplastik (TEP) ist ein minimal-invasives Verfahren, welches unter Vollnarkose durchgeführt wird. Über einen kleinen Hautschnitt unterhalb des Nabels wird ein Ballon in die Schicht zwischen Bauchfell und Muskulatur eingeführt und anschließend mit Luft gefüllt, sodass sich die beiden Schichten voneinander trennen. Anschließend wird Kohlenstoffdioxid als Gas zugeführt, sodass sich der Raum zwischen Bauchfell und Muskulatur ausreichend weitet. Genau zwischen diesen Schichten erfolgt die Präparation des Bruchsacks aus der Bruchpforte heraus, sodass die Bauchhöhle nicht eröffnet werden muss. Hierzu erfolgen zwei weitere kleine Hautschnitte, über die die Arbeitsinstrumente eingeführt werden. Nach ausreichender Präparation kann dann das Kunststoffnetz über der Bruchpforte platziert werden. Das Gas wird wieder abgelassen und die Haut mit selbst auflösenden Fäden vernäht.

Netzfreie Operationen – selbst resorbierbare Netze

Nahezu 90% aller Patienten bekommen heute ein Netz, wenn der Leistenbruch operiert wird. Es gibt aber auch Brüche, bei deren Versorgung gut auf ein Netz verzichtet werden kann, sodass Komplikationen durch das Fremdmaterial gar nicht erst auftreten können. Bei ausgesuchten Patienten führt auch das netzfreie Verfahren zu sehr guten Langzeitergebnissen. Bei der endoskopischen OP jedoch steht ausschließlich die Lagerung eines Netzes zur Verfügung.

Im Hernienzentrum am Rudolfplatz werden häufiger als im Durchschnitt netzfreie Verfahren angewendet, was von vornherein eine erhebliche Erleichterung für den Patienten darstellt. Zudem arbeiten wir seit einigen Jahren mit speziellen Netzen, die sich nach 12 – 18 Monaten selbst auflösen und sich in eine stabilisierende Kollagenschicht in der Leiste umwandeln.

In besten Händen im Hernienzentrum Rudolfplatz in Köln

All diese Operationsmethoden werden von den Ärzten im Hernienzentrum Köln durchgeführt. Diese verfügen nicht nur über einschlägige Erfahrung auf dem Gebiet, sondern bilden sich auch stetig weiter. Damit Sie sich gut aufgehoben fühlen, werden Sie vor, während und nach der Operation von einem freundlichen und gut ausgebildeten Team betreut und rundum versorgt.

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